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Für Fragen oder Termine können Sie mich gerne erreichen über Telefon oder Email.

Kosten

Die Behandlungen werden nach Zeit abgerechnet.

Stundentarif Fr 138.-

Eine Erstbehandlung mit ausführlicher Anamnese dauert bei chronischen Erkrankungen 1 1/2 - 2 Stunden, weitere Konsultationen ca. eine Stunde. 

Ich bin von den Zusatzversicherungen anerkannt. Bitte klären Sie mit Ihrer Krankenkasse die genaue Kostenübernahme vor der Behandlung ab.

Falls Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, bitte ich Sie, diesen 24h im voraus abzusagen. Ansonsten wird die Zeit in Rechnung gestellt. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis. 

Links:

  • TCM Fachverband Schweiz

www.tcm-fachverband.ch

  • EMR Erfahrungsmedizinisches Register

www.emr.ch

Friederike Haug Baumann,

Dipl. Naturheilpraktikerin

Rothenburgstrasse 1
6020 Emmenbrücke

 

fhaug@bluewin.ch
041 281 11 46

www.naturheilpraxis-haug.ch

© Friederike Haug Baumann

Webdesign: Fabian Stadler

 

Über TCM

Die Grundphilosophie der TCM

Die TCM ist ein umfassendes Medizinsystem und entstand in China etwa vor 2500 Jahren. Sie ist ein ganzheitliches und eigenständiges Medizinsystem, bei dem der Mensch mit Körper, Geist und Seele im Mittelpunkt steht.

Aus der Sicht der TCM beruht Gesundheit aus einem Gleichgewicht der polaren, sich gegenseitig ergänzenden Kräfte Yin und Yang. Dabei steht Yin für das Kühle, Ruhige, nach innen gewandte. Yang entspricht die Wärme, das Aktive und nach aussen gewandte. 

Diese Gegensätze, die auf alle Bereiche des Lebens angewendet werden können, sind nicht statisch, sondern ständig in Bewegung auf der Suche nach der idealen Balance.

Qi (Lebensenergie) entsteht aus dem Zusammenwirken von Yin und Yang, in dieser Bewegung fliesst das Qi. Es fliesst in klar wahrnehmbaren Bahnen, den Meridianen (auf denen sich auch die Akupunkturpunkte befinden) und verbindet so alle Regionen und Teile des Körpers. Es muss in genügender Menge vorhanden sein und frei im Körper zirkulieren können. Gerät Yin oder Yang ins Ungleichgewicht und der Qi Fluss ins Stocken, ist das Gleichgewicht gestört und Krankheit entsteht.

Krankheiten können ebenfalls entstehen durch äussere klimatische Einflüsse wie Kälte, Hitze oder Wind sowie durch innere, emotionale Faktoren wie Ängste, Sorgen, Ärger und Trauer.

Neue Lebensabschnitte wie Menarche, Schwangerschaft und Geburt, Klimakterium sind heikle Zeiten, in denen das Gleichgewicht leichter durcheinandergerät. Ebenso können Überanstrengung, Ernährungsfehler, Verletzungen und Narben das Gleichgewicht stören.

 

Die Lehre der fünf Wandlungsphasen oder der fünf Elemente ist eine daoistische Theorie der Naturbeschreibung. Die fünf Wandlungsphasen sind Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall. Zu jedem der Elemente gehört eine Jahreszeit, ein Klima, Organ, ein Sinnesorgan, Gewebe, Geschmack, Emotion, etc. Zum Beispiel das Holz: es ist biegsam, hat den Charakter des Wachsens, zu ihm gehört die Jahreszeit Frühling. Die Leber und die Gallenblase werden dem Holz zugeordnet, die Augen und die Sehnen gehören ebenfalls zum Holz sowie die Emotion Ärger, Wut.

In der TCM lassen sich sowohl physiologische Beziehungen wie auch pathologische Veränderungen mit Hilfe der fünf Elemente erklären.

Dabei fliesst die Energie in dem gesunden Hervorbringungszyklus (Mutter-Sohn Zyklus) und dem Kontrollzyklus. Als Beispiel: das Wasser ernährt das Holz oder das Wasser kontrolliert das Feuer.

Pathologischen Energiefluss zeigen der Erschöpfungszyklus und der Auflehnungszyklus. Als Beispiel: das Wasser überflutet das Holz oder das Wasser ist so schwach, dass es das Feuer nicht mehr kontrollieren kann und das Feuer somit das Wasser verdunstet.

5 Elementediagramm von Forschungsgruppe Akupunktur

Prof Dr. med. A. Molsberger, R. Thambirajah, Deutsche Akupunkturgesellschaft Düsseldorf      

 

                          

Die gesamte Therapie der TCM beruht auf dem Ausgleich der Kräfte und dem Harmonisieren des Energieflusses und geht somit weit über das reine Behandeln der Symptome hinaus. Sie behandelt immer den gesamten Menschen als Individuum.

 
Diagnostik

Die Diagnose in der chinesischen Medizin basiert auf vier Methoden, die zusammen ein ganzheitliches Bild ergeben.

 

In der Befragung werden nicht nur die aktuellen Beschwerden genau erfasst, sondern auch das Umfeld und das allgemeine Befinden, z.B. der Appetit, die Verdauung, der Stuhlgang, der Urin, die Art des Schlafes etc.

 

Bei der Betrachtung steht die Zungendiagnose im Zentrum. Durch das genaue Betrachten von Farbe, Form und Belag der Zunge erhält die TCM Therapeutin wichtige Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten. Daneben wird auch der Farbe und Beschaffenheit der Haut sowie der Haltung und Körperbewegung Aufmerksamkeit geschenkt.

 

Hörend und riechend wird der Klang der Stimme und der Sprachfluss sowie Gerüche wahrgenommen und beurteilt.

 

Beim Tasten nimmt die Pulstastung einen zentralen Stellenwert ein. Es werden 28 verschiedene Arten und Qualitäten wie schneller, langsamer, feiner, voller, gespannter Puls unterschieden. Sie ermöglicht Rückschlüsse auf die Funktionskreise und energetischen Veränderungen des Körpers. Zusätzlich können auch bestimmte Akupunkturpunkte und das Abdomen u /o schmerzhafte Körperregionen abgetastet werden.

Die Summe der Befunde wird abschliessend einem oder mehreren Krankheitssyndromen zugeordnet.

 
Akupunktur

Akupunktur ist die bekannteste Methode der TCM im Westen. Sie wird verwendet, um bestimmte Punkte mit feinen Nadeln zu stimulieren, je nach verwendeter Technik tonisierend, neutral oder sedierend. Damit werden Blockaden gelöst und der Energiefluss des Körpers reguliert. Die Nadelung kann lokal wirken, z.B. bei Verspannungen oder auf ein ganzes Organsystem, wie bei Verdauungsbeschwerden.

 

Bei der Elektroakupunktur werden die Punkte zusätzlich mit feinen Elektroimpulsen stimuliert. Diese Technik wird oft bei chronischen oder akuten Schmerzen des Bewegungsapparates wie auch Reizungen, Muskelverhärtungen oder Verletzungen eingesetzt.

Die Ohrakupunktur ist die älteste Sonderform der Akupunktur. Dabei werden reflektorische Zusammenhänge zwischen Ohrarealen und Körperregionen  genutzt. Ohrakupunktur findet Anwendung bei Yang-Syndromen, akuten Erkrankungen, Schmerzen im  Bewegungsapparat, Neuralgien, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und menstruationsabhängigen Beschwerden. Ausserdem wird sie als unterstützende Therapie bei Suchterkrankungen eingesetzt. Als diagnostische Methode kann die Inspektion und Palpation der Ohrmuschel Hinweise auf Beteiligung innerer Organe liefern.

In der Behandlung werden feinste Nadeln kurzzeitig verwendet, feine Dauernadeln gesetzt oder die Punkte mit feinen Kugeln beklebt.

 
Schröpfen

Schröpfen: beim Schröpfen wird mit Schröpfgläsern ein Vakuum auf einem Punkt hergestellt, dadurch wird lokal die Durchblutung gefördert. Belastende Stoffe im Blut oder im Gewebe können schneller ausgeschieden werden und verspannte Muskeln können sich schneller entspannen und regenerieren. Über die Reflexzonen wirkt diese Methode auch auf die inneren Organe und kann so zur Harmonisierung beitragen.

 
Moxa

Moxa oder Moxibustion wird angewendet, um bestimmte Akupunkturpunkte oder Regionen zu erwärmen. Dabei wird ein kleiner Moxa- Kegel oder eine Moxazigarre aus gepresstem Beifusskraut angezündet und dem Akupunkturpunkt solange angenähert, bis die Hitze deutlich spürbar ist.

Diese Therapie wärmt, regt den Energiefluss an, stärkt das Immunsystem und wird bei Kälte-Befunden und Stoffwechselerkrankungen eingesetzt.

 
Tuina

Tuina ist die manuelle Therapieform der TCM. Es werden verschiedene Techniken kombiniert wie Massage, Druck (Akupressur), Mobilisation und Dehnung von Strukturen und Gelenken.

Tuina löst nicht nur Verspannungen, sondern wirkt auch im Körperinnern, indem sie Energieblockaden löst und somit Schmerzen und Störungen behebt und den Stoffwechsel verbessert. Im Gegensatz zur Akupunktur werden keine Nadeln eingesetzt sondern mit den Händen sanft die Muskeln, Sehnen oder Akupunkturpunkte behandelt.

 
Ernährung / Diätetik

Ernährung:

Was wir zu uns nehmen hat Einfluss auf unser Wohlbefinden. Eine bewusste Ernährung wirkt wie ein mildes Heilmittel.

Wie die Akupunktur basiert auch die Ernährung nach den 5 Elementen. Das Verdauungssystem ist eine der Hauptenergiequellen des Körpers. Die Qualität, die Thermik und die energetische Wirkung der Nahrung werden mitberücksichtigt sowie die entsprechenden Zubereitungsarten.

 
Heilpflanzen- /Phytotherapie

Heilpflanzen- oder Phytotherapie

Ein weiteres Element der Behandlung sind speziell für die Patienten nach den Regeln der TCM zusammengestellte Kräutertees mit europäischen Heilpflanzen. Die europäische Phytotherapie umfasst einen jahrhunderte alten Erfahrungsschatz in der Behandlung von chronischen wie auch akuten Erkrankungen. Bei Yin-Mangel-Syndromen bevorzuge ich die Teeform, da mit der wässrigen Zubereitung das Yin zusätzlich gestärkt wird. Bei Yang-Mangel verwende ich gerne Tinkturen. Sie werden aber auch als Fertigpräparate eingenommen oder in äusserlicher Anwendung z.B. als Salben.

 
Bachblüten

Die Bachblüten wirken auf die Seelenebene des Menschen. Der englische Arzt und Homöopath Edward Bach entdeckte die Blüten zwischen 1930 und 1936. Sie kommen bei akuten und chronischen Problemen zum Einsatz.

Mit den 38 Blüten-Essenzen können negative Gemütszustände wie Angst, Unsicherheit, Ungeduld, Eifersucht, Verbitterung, Mutlosigkeit und Verzweiflung wieder in Harmonie gebracht werden. Mit der Bachblüten-Therapie können auch unsere positiven Charaktereigenschaften gestärkt werden.

 
Indikationen

 

Gemäss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) können die aufgeführten Erkrankungen und Beschwerden mit Akupunktur und TCM-Methoden behandelt werden (Auszug). 

Funktionelle Schmerzzustände
Kopfschmerzen/ Migräne, Gesichtsmuskelschmerz / Myofaciales Schmerzsyndrom, Schmerzen nach Gürtelrose, Kiefergelenkschmerz / Diskopathie des Kiefergelenks, Phantom- / Stumpfschmerz nach Amputation

Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
Myalgien/ Muskelschmerz, Tennisarm/Tennisellbogen, Rückenschmerzen, Knieschmerz, Hüftschmerz, Hexenschuss, Ischialgie, Achillessehnenschmerz, Chronische Polyarthritis, Arthrosen, HWS-BWS-LWS-Syndrom, Diskushernie, Gelenkschmerzen, Verschleiss, Sportverletzung, Rheuma, Allgemeiner Muskelschmerz

Erkrankungen der Atemwege
Asthma bronchiale, Chronische Bronchitis, Chronischer Husten, Chronische Sinusitis, Chronische Rhinitis, Chronische Angina / chronische Halsentzündung

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Colon irritabile / Reizdarm, Gastritiden/Sodbrennen, Übelkeit/Erbrechen, Leber- und Gallenfunktionsstörungen, Cholezystitis / Gallenblasenentzündung, Allergische Darmentzündung / allergische Enteritis, Unspezifische Diarrhoen, Hämorrhoiden, Colitiden / Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Ulcus duodeni/Ventriculi, Magensenkung / Gastroptose

Herz- Kreislauf- Gefäßerkrankungen
Arterielle Hypertonie / Bluthochdruck, Arterielle Hypotonie / niedriger Blutdruck, Funktionell Herzbeschwerden, Erkrankungen der Herzkranzgefäße

Hauterkrankungen
Akne, Psoriasis / Schuppenflechte, Herpes, Ekzeme, Neurodermitis, Haarausfall, Allergische Dermatitis, Pruritus,
Erysipel / Hautrose

Neurologische Erkrankungen
Trigeminusneuralgie, Facialisparese, Hemiparesen, Epilepsie, Schwindel, Hörsturz, Tinnitus, Morbus Menière, Lähmungen nach einem Schlaganfall, Nervenschmerz / periphere Neuropathie, Zwischenrippenneuralgie

Gynäkologische Erkrankungen
Menstruationsstörungen, schmerzhafte Regelblutung, Myome, Wechseljahrbeschwerden,

 

Schwangerschaftsstörungen
Geburtsvorbereitung, Habitueller Abort, Kinderwunsch, Mastitis

 

Krankheiten der Harnwege und Geschlechtsorgane
Reizblase, Harninkontinenz, Nierenerkrankungen, vermehrter Nachtharn, Prostatitis, Prostatahypertrophie, Zystitis, Abgeschwächte Sexualbedürfnisse, Impotenz, Pollution, Prospermie

 

Augenerkrankungen
Konjunktivitis, Sehschwäche, Trockenes Auge, Unspezifische Augenerkrankungen, Visual- Müdigkeitssyndrom / Fatigue- Syndrom (trockenes Auge, Augenfluss, verschwommenes Sehen, Sehkraftverlust)

 

Endokrinologische Erkrankungen
Hormonelle Störungen, Hyperthyreose /Hypothyreose, Übergewicht

 

Psychosomatische Erkrankungen
Depressionen, Nervenschwäche

 

Stresserkrankungen
Vegetative Störungen / Erschöpfungszustände / chronische Müdigkeitssyndrome, Allgemeine Reizbarkeit /Nervosität, Schlafstörungen, Wetterfühligkeit

Immunschwäche

 

Allergische Erkrankungen, Heuschnupfen, Lebensmittelallergien, Anfälligkeit / chronische Erkältungen bzw. Grippen, Tumornachsorge / Steigerung der Abwehrkräfte und Beseitigung von Regulationsstörungen, Stomatiden / chronische Mundschleimhautentzündung / Aphten

 

Autoimmun-, Bindegewebes- Erkrankungen
Lupus Erythematodes, Sklerodermie

 

Kindererkrankungen
Bettnässen, Bauchkoliken, Verstopfung, Hyperaktivität, Neurodermitis, Ekzeme, Dysplasie / Fehlentwicklung, Kinderübergewicht, Allergische Erkrankungen bei Kindern, Chronischer Durchfall bei Kindern

 

Sonstige funktionelle Störungen
Störungen bzw. Beschwerden, für die ohne aufwändige Untersuchungen noch keine schulmedizinischen Ursachen gefunden werden konnten.